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Männer

Freitag, 10. November 2006

Willst Du mit mir gehen?

In der Jugend- und Schulzeit war es ja noch ziemlich einfach. Da schrieb man schnell einen Zettel an den Traumboy/das Traumgirl mit „willst Du mit mir gehen? Kreuze an „ja, nein, vielleicht“. Einfach ein Kreuz an die vermeintlich richtige Stelle und schon war alles klar! Man konnte den genauen Tag und meist auch noch die Uhrzeit sagen, ab wann man zusammen war. Aber mit den Jahren wurde auch das schwieriger…
Um die 20 geht es ja noch, man ist zwar schon zu erwachsen, um einfach Zettel zu schreiben, um die alles entscheidende Frage zu stellen, aber trotzdem war nach dem ersten Kuss eigentlich alles klar, schließlich knutscht man ja nicht einfach mit jedem rum. Man war fest zusammen und es bedurfte eines „ordentlichen“ Schluss machen’s, um wieder Single zu sein.
Heutzutage ist es wesentlich komplizierter – man schreibt nicht mehr so einfach einen Zettel, ist nicht mehr so unbedarft, wägt jeden Schritt ab und die große Frage ist – woran merkt man eigentlich, ob man fest zusammen ist? Auch in meinem Freundeskreis (natürlich nur bei denen, die nicht schon langjährige Partner haben – obwohl, gerade diese fragen mich das dann immer…) kann die Frage „Bist Du eigentlich mit X zusammen?“ abendfüllend werden. Küssen allein reicht nicht mehr als Auslöser zu einer Beziehung. Und auch Sex sagt nicht unbedingt was über den Status einer Zweierbeziehung aus.
Da gibt es schließlich One-Night-Stands (einmal reichte), Many-Night-Stands (muss nicht sein), Affären (warum nicht direkt Nägel mit Köpfen machen, wenn etwas in der Beziehung nicht passt), Dreiecksbeziehungen (viel zu kompliziert), offene Beziehungen (nein – entweder alles oder nichts), lockere Verhältnisse (wenn beide es wollen) und sogar gute Freunde, die ab und zu miteinander ins Bett gehen (kenn ich auch).
Es gibt Leute, die sich kennenlernen und nach 3 Monaten schon das Aufgebot bestellen, es gibt welche, die seit Ewigkeiten schon zusammen sind und welche, die viel Zeit miteinander verbringen, die sich mögen und wo die Freunde sich dann fragen „Ist das eigentlich was festes zwischen den Beiden?“. Wobei wahrscheinlich keiner der Beiden die Frage definitiv beantworten könnte. Nichts ist mehr einfach und klar, wenn es um Beziehungen gibt.
Bei meiner letzten Beziehung hatte ich dieses „ab wann“ Problem – ist man jetzt zusammen und wenn ja, ab wann. Unangenehm wäre es ja, wenn er auf einmal mit einem Geschenk vor der Tür stehen würde und ich nicht mal wüsste warum. Obwohl ich schusselig genug bin, um irgendwelche Daten zu vergessen, auch wenn ich mir irgendwo notiert hätte ;o) Und um nicht dumm zu sterben unwissend zu bleiben, hab ich ihn dann einfach mal gefragt… „Duhuuu, seit wann sind wir eigentlich zusammen?“ Daraufhin kriege ich ein verlegenes Grinsen von der Seite und die Antwort „Schön, dass Du das auch nicht weißt, ich hab mich nur nicht getraut, Dich zu fragen…“ Ich glaube, wir haben dann den Kalender rausgeholt und uns irgendein Datum ausgesucht, weil wir echt nicht mehr wussten, wann das alles seinen Anfange genommen hat ;o) Aber dafür hat es ja auch nicht lange gehalten…
Aber es gehört zu den Dinge, die man nie vergisst ;o))

Freitag, 3. November 2006

Wer ist eigentlich Paul?

Und dem Titel könnte ich jetzt einen Roman schreiben... ;-)
Aber heute geht es nicht um meinen Ex (dem wir eigentlich sehr schnell den Namen Paul gegeben haben, dazu aber später) sondern um das Buch von Anette Göttlicher.
In einem Absatz erwähnt die Autorin:
Die Krönung des ganzen verliebt sein Irrsinns: Nachnamen ausprobieren. Also mal ganz ehrlich - welche Frau hat das noch nie gemacht?! *gg* Man lernt jemanden kennen, findet den ganz toll und fängt erst mal an, in welcher Reihenfolge die Namen zusammen passen, ob sich sein Nachname mit meinem Vornamen auch wirklich gut anhört, ob man eventuell sogar einen Doppelnamen nehmen soll oder einfach bei dem eigenen bleiben?! Die Oberkrönung sind dann noch die Schulspielchen bei denen man den Namen von sich selbst und DEM Typen aufschreibt (von rechts nach links, umgekehrt oder doch wieder zurück - irgendwann wird die Zahl schon größer...)und anhand der Buchstaben in den Namen zu einer prozentualen Übereinstimmung und Größe der Liebes- und Glückswahrscheinlichkeit kommen soll. Nicht, dass das wirklich irgendwann mal so gepasst hat, wie es da stand! Aber trotzdem hab ich das früher!!! immer wieder aufs Neue probiert... Oder lag es wohl daran, dass ich ein kleines bisschen die Zahlen manipuliert geschönt habe? *lach*
Aber Jahre und Erfahrungen später (ok, es lag auch mit daran, dass mein Ex einen Allerweltnamen hatte, den ich NIE annehmen wollte) bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass ich meinen eigenen Namen behalten werde. Da es außer mir keine weitere ungebunde Person in unserer Familie gibt, muss ich wohl mal die Tradotion aufrecht halten. Außerdem habe ich mich mit meinen 29 Jahren mittlerweile viel zu sehr daran gewöhnt! Und außerdem fehlt bisher noch das wichtigste dabei...
Der richtige Mann, der sich zu heiraten lohnt! Aber irgendwie sind die Herren der Schöpfung doch in ziemlich vielen Dingen gleich - womit wir wieder beim Thema sind "wer ist eigentlich Paul"?
Aber man soll ja die Hoffnung nicht aufgeben ;o)

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Zuletzt aktualisiert: 25. Okt, 11:40

Soviel ha´m geguckt!